Nach dem juristischen Erfolg im Streit um Medien- und Marketingrechte hofft der Deutsche Skiverband auf eine Einigung mit dem Weltverband Fis. Das Landgericht München I hatte auf Antrag des DSV eine einstweilige Verfügung erlassen und der Fis untersagt, die internationalen Vermarktungsrechte der Weltcups in Deutschland zu zentralisieren. Die Fis verletze europäisches Kartellrecht, urteilte das Gericht.
«Wir haben das Urteil mit Erleichterung zur Kenntnis genommen», sagte DSV-Vorstandsmitglied Stefan Schwarzbach der Deutschen Presse-Agentur. Er hofft, mit der Fis zu einer Lösung in dem Zwist zu kommen. «Die Hand bleibt ausgestreckt. Wir haben schon in den letzten Wochen und Monaten immer wieder betont, dass wir zu Gesprächen und Verhandlungen bereit sind. Wir hoffen, dass das Urteil zu einem gewissen Umdenken bei der FIS führt und wir die Kommunikation zwischen Weltverband und nationalen Verbänden partnerschaftlich und auf Augenhöhe fortsetzen können.»