Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einem Truppenbesuch die finanzielle Ausstattung der Bundeswehr für die kommenden Jahre gegen Kritik verteidigt. «2017 waren es noch 37 Milliarden Euro, die wir für Verteidigung ausgegeben haben. Jetzt sind es im Haushalt der Bundeswehr unter Einsatz des Sondervermögens 75 Milliarden. Das ist quasi eine Verdoppelung», sagte er bei einem Besuch der Gebirgsjägerbrigade auf der Reiteralpe bei Bad Reichenhall.
Die Gebirgsjägerbrigade ist einer der spezialisiertesten und am besten ausgebildeten Verbände innerhalb der Bundeswehr und seit Jahrzehnten an deutschen Auslandseinsätzen beteiligt.
Nach dem Haushaltskompromiss der Ampel-Koalition gab es Kritik an der nur geringen Erhöhung des Wehretats - unter anderem vom Bundeswehrverband.