Die Schließung von Lücken im Strafrecht, Antisemitismusbeauftragte in vielen staatlichen Institutionen sowie die Absicherung jüdischer Feiertage gehören zu den Forderungen eines breiten Bündnisses gegen Antisemitismus. «Wir fordern jetzt, dass man Nägel mit Köpfen macht», sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, bei der Vorstellung des Fünf-Punkte-Plans. Zudem lancierten die Initiatoren eine entsprechende Petition und riefen zu einer Demonstration am 5. Oktober in München auf.
Auch Bundeskanzler hat Antisemitismus den Kampf angesagt
Das Bündnis unter Schirmherrschaft des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, sowie der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, will mit seinem Plan den Schritt von Absichtserklärungen zu verbindlichem Handeln ermöglichen. Erst am Montag hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Wiedereröffnung einer Synagoge in München sichtlich bewegt «jeder Form des alten und des neuen Antisemitismus in Deutschland namens der gesamten Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland den Kampf» angesagt.
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