Aus Bayern sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres so viele Menschen abgeschoben worden oder freiwillig ausgereist wie seit 2015 nicht mehr. Mit insgesamt 14.646 Aufenthaltsbeendigungen habe man einen neuen Höchstwert erreicht, teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit. «Der Freistaat nimmt bundesweit eine Spitzenposition bei den Rückführungen ein. Diesen erfolgreichen Weg werden wir auch konsequent weitergehen», kündigte er an.
Demnach wurden von Januar bis September 2.787 Menschen aus Bayern abgeschoben. Das waren rund 25 Prozent mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres (2.242). Gleichzeitig wurden 11.859 freiwillige Ausreisen gezählt.