Knapp zwei Monate nach Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber in vier bayerischen Testkommunen folgen in diesen Tagen 38 weitere Städte und Landkreise. «Die Verbreitung und Anzahl der Karten nimmt damit Woche für Woche zu. Waren es im Pilot noch rund 2000 Karten und Anfang letzter Woche noch rund 3400, sind es nun bereits mehr als 6000», sagte Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Zu den 38 Kommunen, in denen die Einführung losgeht, gehören die Landkreise Starnberg, Straubing-Bogen, Lichtenfels, Bayreuth, Würzburg und Schweinfurt sowie die kreisfreien Städte Schwabach, Memmingen und Ansbach.
«Der bayernweite Rollout der Bezahlkarte verläuft nach Plan», sagte Kirchner. Nach der ersten Pilotphase in Straubing, Fürstenfeldbruck, Günzburg und Traunstein wurde das kartenbasierte Bezahlsystem Anfang Mai in 15 weiteren Kommunen etabliert. Die Rückmeldungen aus den Kommunen flössen permanent in den weiteren Rollout ein, die Anzahl der Karten nehme Woche für Woche zu.