Mit der Ernennung der Schlösser von Ludwig II. zum Unesco-Weltkulturerbe hat Bayern seine Position als deutscher Welterbe-Schwerpunkt weiter ausgebaut. Der Freistaat kann nunmehr 11 der 55 Welterbestätten in Deutschland aufweisen - mehr als jedes andere Bundesland. Nach Angaben der Deutschen Unesco-Kommission folgen dahinter Baden-Württemberg und Hessen mit je 7 Stätten sowie Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit jeweils 6.
Wobei eine einzelne Welterbe-Stätte in mehreren Regionen sein kann, so wie die nunmehr ausgezeichneten Königsschlösser auch an vier verschiedenen Orten in Südbayern liegen. Zudem kann sich eine Stätte nach den Regeln der Unesco auch über mehrere Länder erstrecken.
Ein Überblick über das bayerische Welterbe: