Noch wird hinter dem Bauzaun auf dem Wiesn-Gelände geschraubt und gehämmert. Letzte Arbeiten. Ab nächsten Samstag werden die Wiesn-Fans die Bierzelte stürmen. Dann heißt es «Ozapft is» zum Oktoberfest. Millionen Besucher werden bis 6. Oktober zur Wiesn erwartet, die als größtes Volksfest der Welt gilt. Nach den jüngsten mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlägen in Solingen und München steht die Frage nach der Sicherheit einmal mehr im Fokus.
Wie steht es auf der Wiesn um die Sicherheit?
Gleich vorab: Konkrete Gefährdungshinweise gibt es laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nicht. Die abstrakte Gefährdungslage durch den islamistischen Terrorismus sei aber hoch. Die Sicherheitsbehörden seien höchst wachsam, jedem Hinweis werde akribisch nachgegangen. Für die Wiesn gibt es ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept: Kontrollen an den Eingängen, ein Verbot für große Taschen, Messer und Glasflaschen, hohe Polizeipräsenz, versenkbare Poller und Beton-Blumenkübel gegen Auto-Attacken.