Seit dem 1. Advent hat das Weihnachtspostamt im unterfränkischen Himmelstadt nun auch für persönliche Besuche von Klein und Groß geöffnet. Wer möchte, kann seinen Wunschzettel selbst vorbeibringen, anstatt ihn per Post zu schicken. Zur offiziellen Eröffnung am Sonntag gab es nach Angaben einer Sprecherin der DHL Group «schon eine lange Schlange mit Eltern und Kindern, die alle ihre Briefe abgegeben haben. Da ist schon richtig Betrieb gewesen.»
In der weihnachtlichen Poststelle im Rathaus der kleinen Gemeinde im Landkreis Main-Spessart arbeiten in der Vorweihnachtszeit bis zu 40 ehrenamtliche Helfer des Christkindes. Schon rund 10.000 Wunschzettel sind heuer dort eingetrudelt - mehrere Zehntausend werden es bis Ende Dezember wohl werden. Sie kommen aus der ganzen Welt, selbst Briefe aus Australien und Neuseeland sind bereits jetzt darunter.
In den teils liebevoll verzierten Briefen geht es nicht nur um materielle Geschenkträume. So manches Kind wünscht sich auch eine heile Familie oder Gesundheit für sich und andere, wie Rosemarie Schotte, die ehrenamtliche Leiterin des Weihnachtspostamts, sagte.