In rund drei Wochen beginnt das Oktoberfest - und neben Dirndl und Lederhose gehört für viele zu einem gelungenen Wiesnabend auch ein Tisch im Bierzelt dazu. Doch was tun, wenn bereits alles ausgebucht ist? Internet-Ticketbörsen versprechen Abhilfe, aber die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor unseriösen Angeboten und oft völlig überzogenen Preisen von mehreren tausend Euro pro Tisch. Und wer Pech hat, kommt mit den teuer erkauften Karten gar nicht erst ins Zelt.
«Viele Wiesnwirte regeln in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass Reservierungen, die nicht direkt bei ihnen gekauft wurden, ungültig sind», warnt der Verband. Die Folge: Die Menschen werden an der Tür abgewiesen. Auch Fake-Angebote gebe es immer wieder. Die Betrüger machten sich die hohe Nachfrage zunutze und im Nachhinein sei es kaum möglich, den Kaufpreis vom angeblichen Verkäufer wiederzubekommen. «Besucher bleiben dann auf den Kosten sitzen», sagt Verbandsjuristin Tatjana Halm.