Knapp zwei Tonnen Süßigkeiten sind nach der Absage des Münchner Faschingsumzuges an gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen verteilt worden. «Das soll ja nicht im Keller liegen und verschimmeln, sondern das soll unter die Leute», begründete Matthias Stolz von der Faschingsgesellschaft Narrhalla die Aktion. Über eine süße Spende konnten sich etwa Obdachlose oder Kinder mit Behinderung freuen, aber auch Sportvereine und Seniorenstammtische kamen zum Zuge.
Mehr als 5.000 Vorschläge für geeignete Empfänger waren nach entsprechenden Aufrufen in den örtlichen Medien eingegangen. «Da ist jede Whatsapp, jede Mail angeschaut und bewertet worden, ob das was ist, und aus dem Topf ist ausgelost worden», schilderte Alexander Filz von den Damischen Rittern, die in Kooperation mit der Narrhalla den Münchner Faschingsumzug ausrichten.