Wegen Hitlergrüßen, eines gestohlenen Krokodils und Diebstahl war die Polizei am ersten Wochenende des Gäubodenvolksfests in Straubing im Einsatz. Auch wegen sexueller Belästigung wurden die Beamtinnen und Beamten alarmiert, wie die Polizei mitteilte. Eine 18-Jährige soll demnach in einem Festzelt von einem 40-Jährigen unsittlich berührt worden sein. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Gäubodenfest zählt zu den größten Volksfesten in Bayern.
Zweimal Hitlergruß, Schlag mit Krug und Bargelddiebstahl
Die Polizei war zudem wegen gezeigter Hitlergrüße im Einsatz. Ein 47-Jähriger soll am Freitagabend dreimal einen Hitlergruß gezeigt haben. Gegen ihn wurde den Angaben zufolge ein Strafverfahren eingeleitet und ihm wurde ein Platzverweis für das gesamte Festgelände erteilt. Am Samstag wurde ein 22-Jähriger vom Volksfest ausgeschlossen, nachdem er am Festplatz seine Hand zum Hitlergruß gehoben hatte. Als er danach wieder auf das Fest zurückkehrte, wurde er laut Polizei in Gewahrsam genommen.
Zu einer Körperverletzung kam es am Auftaktabend des Volksfests, als ein Unbekannter den Angaben zufolge mit einem Maßkrug auf einen 34-Jährigen einschlug. Der wurde dabei im Gesicht verletzt und musste ins Krankenhaus. Am zweiten Gäuboden-Festtag musste ein 30-Jähriger demnach nach einer Schlägerei ebenfalls ins Krankenhaus.
Eine 24-Jährige vergaß am Samstag ihre Handtasche vor dem Festzelt auf einer Bank. Als die herrenlose Tasche abgegeben wurde, fehlte laut Polizei Bargeld in Höhe eines dreistelligen Betrags.