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Straubing: Plastikkrokodil aus Geisterbahn gestohlen – zwei Männer angezeigt

Straubing: Plastikkrokodil aus Geisterbahn gestohlen – zwei Männer angezeigt
Beim Gäubodenvolksfest werden bis zum 17. August um die 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet. / Foto: Armin Weigel/dpa
Von: DieBayern.de News
Mit einem drei Meter langen Krokodil spazieren zwei Männer übers Volksfest. Was hinter dem kuriosen Diebstahl steckt und welche weiteren Vorfälle es am Auftaktabend des Volksfests in Straubing gab.

Mit einem drei Meter langen Plastikkrokodil sind zwei Männer über das Gäubodenvolkfestgelände in Straubing spaziert. Wie die Polizei mitteilte, entwendeten sie das Krokodil aus einer Geisterbahn und waren damit auf dem Weg Richtung Ausgang.

Die beiden Männer waren demnach erheblich alkoholisiert. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahl eines Krokodils eingeleitet. Das Plastiktier hat laut Polizei einen Wert von etwa 5.000 Euro. Gegen einen der beiden Krokodil-Diebe, einen 23-Jährigen, wurde eine Stunde später ein weiteres Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Er habe am Busbahnhof einem 21-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

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Schlag mit Krug und Hitlergruß

Zu einer weiteren Körperverletzung kam am Auftaktabend des Volksfests auf dem Festgelände selbst. Ein Unbekannter schlug laut Polizei mit einem Maßkrug auf einen 34-Jährigen ein. Der wurde dabei im Gesicht verletzt und musste ins Krankenhaus. 

Ein 47-Jähriger soll am Freitagabend zudem auf dem Gäubodenvolksfest dreimal einen Hitlergruß gezeigt haben. Gegen ihn wurde den Angaben zufolge ein Strafverfahren eingeleitet und ihm wurde ein Platzverweis für das gesamte Festgelände erteilt.

Trachtenumzug ohne größere Zwischenfälle

Beim Gäubodenvolksfest werden bis zum 17. August um die 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet. Der Auszug zur Festwiese stellte am Freitag den Auftakt des Volksfests dar. Der traditionelle Trachtenumzug, bei dem Festwirte und regionale Politprominenz durch die Innenstadt zum Festplatz zogen, verlief laut Polizei ohne erwähnenswerte Zwischenfälle.

Lediglich gegen einen Barbetreiber sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, weil er illegal Getränkestände in einer Straße aufgebaut habe. Er verkaufte demnach beim Auszug verschiedene alkoholische und nicht alkoholische Getränke.

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