Der langjährige Intendant Markus Hinterhäuser verlässt die Salzburger Festspiele nach einem Streit über seinen Führungsstil. «Aufgrund unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen gehen die Salzburger Festspiele und Intendant Markus Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege», hieß es in einer Mitteilung des Festspiel-Kuratoriums.
Der Konflikt zwischen dem langjährigen künstlerischen Leiter des österreichischen Festivals und dem Aufsichtsgremium hatte zuletzt in der Kulturszene und in den Medien für großes Aufsehen gesorgt. Denn die Festspiele in Mozarts Geburtsstadt gelten als eines der wichtigsten Hochkultur-Events der Welt.
Differenzen zwischen Hinterhäuser und dem Kuratorium, in dem die öffentlichen Geldgeber des Festivals vertreten sind, bestanden offenbar schon länger. Denn im Jahr 2024 hatten beide Seiten eine sogenannte Wohlverhaltensklausel im Vertrag des Intendanten vereinbart. Damit sollte sein Verhalten gegenüber dem Management des Festivals und gegenüber anderen geregelt werden.