Die Salzburger Festspiele wollen 2026 einen Blick auf die Spielarten der Liebe werfen. So suche in der Bizet-Oper «Carmen» eine Außenseiterin kompromisslos nach Freiheit im Leben und Lieben, hieß es bei der Präsentation des Programms. Am Pult des Utopia Orchesters und Chors werde Teodor Currentzis stehen. In Mozarts «Cosi fan tutte» würden die Lebensentwürfe der Handelnden auf den Kopf gestellt und letztlich unerwartete Emotionen freigelegt - Regie führe Christof Loy.
Die beiden Opern gehören zu den 208 Aufführungen der Festspiele, die vom 17. Juli bis 30. August dauern. Insgesamt sind 218.000 Karten erhältlich. Die Preisspanne der Tickets reicht von zehn Euro bis 485 Euro. Das Budget beträgt laut Organisatoren 77,3 Millionen Euro.
Festspielintendant Markus Hinterhäuser hat sich nach eigenen Worten vom «Nachdenken über die Verletzlichkeit des Menschen» leiten lassen. Das Gesamtprogramm möge als ein Spiegel der Europäischen Kultur- und Geistesgeschichte verstanden werden, sagte er laut österreichischer Nachrichtenagentur APA.