Nach dem Wirbel um die Verfilmung ihres Eberhofer-Krimis «Rehragout-Rendezvous» sieht Autorin Rita Falk die weitere Zusammenarbeit mit der Münchner Produktionsfirma Constantin Film auf einem guten Weg. «Wir nähern uns sehr gut in großen Schritten an und sind auch nicht überworfen», sagte Falk der Deutschen Presse-Agentur.
Vergangenen August hatte sie die jüngste Verfilmung in einem «Spiegel»-Interview als «unglaublich platt, trashig, stellenweise sogar ordinär» bezeichnet und sich von dem Film distanziert. Von ihrer Romanvorlage sei nicht mehr viel übrig geblieben, kritisierte sie.
Mit einem Dreivierteljahr Abstand sagte sie: «Ich finde, ich bin die Mama des Ganzen, und es muss mir erlaubt sein, Kritik zu äußern. Das habe ich gemacht.» Böses Blut zwischen ihr und der Produktionsfirma gebe deswegen nicht. Buch und Film befruchteten sich gegenseitig, und natürlich müsse den Filmemachern eine gewisse freie Hand gelassen werden. «Das finde ich wichtig. Aber man darf halt den Bogen nicht überspannen, und das ist leider passiert.»