Die Neuinszenierung der Wagner-Oper «Tristan und Isolde» hat beim prominenten Premierenpublikum weitgehend guten Anklang gefunden. Die Aufführung habe ihn «bewegt und berührt», sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
Zugleich äußerte er sich zu den Gedankenspielen von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), die vor einigen Tagen die Idee formuliert hatte, man könne vielleicht auch andere Werke als Wagner bei den Festspielen aufführen. Das sei «Quatsch», sagte Söder beim Staatsempfang nach dem Festivalauftakt und sprach von einer Debatte über «König der Löwen oder sowas». Weiter sagte er: «Wagner muss Wagner bleiben.» Und: «Was in Bayreuth gespielt wird, wird nicht in Berlin entschieden.»