Mit einem drei Tage langen Posaunenkonzert wollen rund 1.800 Bläserinnen und Bläser in Nürnberg einen neuen Weltrekord aufstellen. Bis Sonntagmorgen sollen dafür durchgehend Posaunen, Trompeten, Hörner und andere Blechblasinstrumente in der Jakobskirche erklingen. Organisator Thomas Engelbrecht vom Verband evangelischer Posaunenchöre in Bayern ist zuversichtlich, dass das gelingt. «Es läuft alles wie am Schnürchen», sagte er. In der kommenden Woche soll feststehen, ob der Weltrekord erreicht wurde.
Damit tatsächlich 72 Stunden Live-Musik am Stück erklingen kann, hat Engelbrecht den Ablauf genau durch choreografiert. Drei Gruppen spielen 90 Minuten lang immer abwechselnd. Danach sind die nächsten drei Gruppen dran, der Übergang muss nahezu nahtlos sein. Proben konnten das die mehr als 140 Posaunenchöre aus ganz Bayern vorher nicht. Der erste Wechsel am Donnerstagvormittag war also der Härtetest. «Es hat alles reibungslos geklappt», sagte Engelbrecht danach.