Die von den Nazis erbaute Kongresshalle in Nürnberg soll zum Kulturort werden und dabei ihre historische Anmutung nicht verlieren. Der Nürnberger Stadtrat hat nun entschieden, den Ausbau an das Bauunternehmen Georg Reisch GmbH & Co. KG zu vergeben. Dieses baut bereits ein Opernhaus im Innenhof der Kongresshalle, das dem Nürnberger Staatstheater als Ersatzspielstätte dienen soll.
Sowohl das Opernhaus als auch der Ausbau der Kongresshalle gehen auf einen Entwurf des Architekturbüro LRO GmbH & Co. KG zurück. Nach Angaben der Stadt sollen 2028 im Inneren der Kongresshalle das Theater-Foyer, Abendkasse, Büro, Werkstätten, Proberäume sowie Ateliers und Veranstaltungsräume für die freie Kulturszene entstehen. Dabei solle behutsam mit dem historischen Bestand hinsichtlich Erinnerungskultur und Denkmalschutz umgegangen werden.