Nach der weitgehenden Absage des Münchner Straßenfaschings hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine Abordnung von Faschingsgruppen empfangen. Der CSU-Chef betonte dabei, es sei wichtig, auch nach dem tödlichen Anschlag in der Landeshauptstadt vom 13. Februar Fastnacht und Fasching feiern zu können.
«Wir wissen, was passiert ist. Keiner hat deswegen keine Sensibilität», sagte Söder. «Aber ich finde, zum einen brauchen die Menschen auch ein Stück Freude in schwerer Zeit. Das ist wichtig, damit man manches durchstehen kann, wenn man ab und zu auch durchatmen kann.» Zum anderen solle das ehrenamtliche Engagement der Gruppen nicht umsonst gewesen sein.