Jedes Jahr strömen mehrere Millionen Besucher auf die Wiesn. Meist bleibt es entspannt, doch die zeitweise Schließung am Wochenende zeigt auch: Panik kann schnell entstehen. Wie die Oktoberfest-Organisatoren für Sicherheit sorgen - und was dieses Mal schiefging:
Was wird auf dem Festgelände getan?
In besonderen Lagen wie etwa der zeitweisen Schließung wird auf verschiedene Kommunikationsstränge gesetzt, wie Wiesn-Chef Christian Scharpf erklärt. Es gebe Durchsagen per Lautsprecher auf Deutsch, Englisch und Italienisch und zudem verschiedene Kommunikationskanäle, etwa über die Wirte, Schausteller oder die Sicherheitsbehörden. Am Samstag informierte zusätzlich die Polizei über die Sozialen Medien. Ob es darüber hinaus auch Hinweise über Warn-Apps, etwa Katwarn oder Nina gab, war zunächst nicht bekannt.
Am Wochenende ging es glimpflich aus, es wurde aber auch Kritik laut: Etwa daran, dass die Durchsagen zunächst keinen Grund nannten, warum man das Gelände verlassen solle. Das schürte Panik bei manchen Menschen. «Unglücklich», nannte Wiesn-Chef Scharpf das und versprach, den Fall aufzuarbeiten.