Christbaum, Geschenke, Deko - Weihnachtstraditionen sind zwar vielen Menschen geläufig, Unterschiede gibt es aber trotzdem, wie eine Studie der Universität der Bundeswehr München zeigt. Es hätten sich drei «Weihnachtstypen» herauskristallisiert, sagte Studienleiter Philipp Rauschnabel. Für die größte Gruppe spielt die religiöse Bedeutung des Festes kaum noch eine Rolle. Etwa 1.200 Menschen seien befragt worden, repräsentativ quotiert nach Alter, Geschlecht und Herkunft, teilte die Uni mit.
Die größte Gruppe der sei der Typus der Großzügigen, erläuterte Rauschnabel. Sie würden lieber verschenken als selber Dinge zu bekommen. Wichtig seien ihnen gemeinsames Essen und Zeit mit der Familie. Religiöse und spirituelle Aspekte des Festes spielten kaum eine Rolle. Sie verkörperten das moderne, gemeinschaftliche Weihnachten. Etwa 48 Prozent der Befragten gehörten dieser Gruppe an.