Szenen mit einem wütenden Kobold - die wollte Pumuckl-Sprecher Maxi Schafroth immer am liebsten am Ende eines Arbeitstages drehen. Seine Begründung: «Wenn der Pumuckl grantig ist und wenn er schreit und so, das ist oft schwierig», sagte der Schauspieler und Kabarettist anlässlich der Premiere des Kinofilms «Pumuckl und das große Missverständnis» in München. Danach brauche seine Stimme immer etwas Zeit, um sich zu erholen. «Am Abend, da bin ich ganz leise daheim.»
Freche Kinder, Maibaumdiebe und ein Kobold
Der Kinofilm startet am 30. Oktober. Wie schon in der neuen «Pumuckl»-Serie bei RTL+ gibt es hier wieder viel Aufregung. Schreiner Eder (Florian Brückner) fährt aufs Land, um der Witwe seines ehemaligen Lehrmeisters zu helfen. Doch ruhig und entspannt wird die Reise nicht, stattdessen gibt es großes Chaos. Dafür sorgen freche Kinder, Maibaumdiebe und natürlich der Pumuckl, der eigentlich nur helfen wollte.
Regie führt erneut Marcus H. Rosenmüller. In weiteren Rollen spielen Gisela Schneeberger, Ilse Neubauer und Robert Palfrader. Der Film und die Serie erzählen die Geschichten von Pumuckl und Meister Eder weiter, die schon Generationen von Kindern begeistert haben.
Die Hörspiele und die alte TV-Serie aus den 1980er-Jahren nach den Büchern von Ellis Kaut besitzen mittlerweile Kultcharakter. Pumuckl wurde damals von Hans Clarin gesprochen, Gustl Bayrhammer prägte in der Serie den Meister Eder und übernahm die Rolle auch in einigen Hörspielfolgen.
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