Unter neuer Leitung zeigt das Münchner Dance Festival von Donnerstag an wie gewohnt zeitgenössische Spitzenproduktionen aus aller Welt - geht aber zugleich neue Wege. Die 19. Ausgabe der Tanzbiennale will frische Akzente an den Berührungspunkten von darstellender und bildender Kunst setzen. Mit der Erschließung neuer Spielstätten in der Landeshauptstadt will das Festival auch deutlich präsenter sein und lokale Subkulturen einbinden.
An den elf Tagen werden 19 Produktionen in 45 Aufführungen an 12 Spielstätten gezeigt. Mit seinem Konzept, das auch kostenlose Performances beinhaltet, wolle er ganz unterschiedliche Menschen einander näherbringen, erläuterte der neue künstlerische Leiter Tobias Staab. Schließlich mangele es derzeit oftmals an Gemeinschaft, welche die Kunstform Tanz aber immer wieder aufs Neue entstehen lasse.