Ein Kulturzentrum am Stadtrand, weit weg vom Zentrum – kann das funktionieren? Das «Kulturkraftwerk Bergson» im westlichen Münchner Stadtteil Aubing hat nun das erste Jahr hinter sich und zieht eine gemischte Bilanz.
Sommer als Herausforderung
«Schon jetzt sehen wir, dass es sehr starke Monate gibt, der Sommer aber – wie für nahezu alle Kulturveranstalter abseits von Open Airs – eine Herausforderung ist», sagt der Bergson Programmdirektor Maximilian Maier der Deutschen Presse-Agentur kurz vor der großen Geburtstagsfeier. «Dafür wollen wir für kommenden Sommer Antworten geben und die Angebote nochmal entsprechend erweitern.»
Auf die Frage, ob das Bergson sich rentiert, antwortet Maier: «Das Bergson ist ein privat initiierter Kulturort, das ohne staatliche Förderung auskommt, Arbeitgeber für die Kreativszene Münchens ist und die Stadt mit kultureller Energie bereichert. Alleine aus dieser Warte heraus lautet die Antwort: Ja! Betriebswirtschaftlich ist es nach einem Jahr sicher noch zu früh, hier eine Aussage zu treffen.»