Mehr als 200 Einsatzkräfte haben in Niederbayern rund zwei Dutzend Wohn- und Geschäftshäuser durchsucht. Dabei nahmen sie vier tatverdächtige Männer fest. «Es geht unter anderem um Veruntreuung von Arbeitsentgeld und Geldwäsche», sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums. Mehr als 25 Durchsuchungsbeschlüsse seien vollzogen worden.
Gegen die 28, 29, 33 und 51 Jahre alten Männer wurden den Angaben nach Haftbefehle erlassen. Die Maßnahmen fanden in den Landkreisen Passau, Landshut, Dingolfing-Landau, Regen und Deggendorf sowie weitere in Österreich und Rumänien statt.
Mehrere Verantwortliche aus dem Bereich der Baubranche sollen im Verdacht stehen, unter Umgehung zoll- und sozialversicherungsrechtlicher Vorschriften unrechtmäßig hohe Geldsummen erwirtschaftet zu haben, hieß es. Die Erlöse sollen durch zahlreiche, teilweise grenzüberschreitende Transaktionen sowie durch Ein- und Ausfuhren von Bargeld und Gold verschleiert worden sein.