Zwei Jahrzehnte nach dem mysteriösen Tod der jungen deutschen Backpackerin Simone Strobel in Australien pochen die Würzburger Ermittler darauf, dass ihre australischen Kollegen ihre Erkenntnisse mit ihnen teilen. «Möglicherweise schlägt es auch auf unser Ermittlungsverfahren durch», sagte Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach. «Wir werden ein neues Rechtshilfeersuchen auf den Weg bringen, um den aktuellen Ermittlungsstand in Erfahrung zu bringen.»
Bisher hätten die australischen Behörden nicht auf ein erstes Ersuchen aus Würzburg im Jahr 2022 reagiert. Mehrfach habe die Staatsanwaltschaft die fehlenden Antworten aus Australien angemahnt, «aber es kam auch da keine Reaktion», sagte Seebach.