Ein Streit, eine homophobe Beleidigung, ein Schwitzkasten: Die Situation zwischen den beiden ukrainischen Soldaten und dem Russen, die im oberbayerischen Murnau gerade noch friedlich miteinander gezecht hatten, spitzt sich zu. Schließlich geht der Russe nach Hause, holt ein Messer - und ersticht beide.
Das Landgericht München II hat den 58-jährigen Russen ein knappes Jahr nach der Tat im April 2024 wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter stellten auch die besondere Schwere der Schuld fest. Damit kann die Strafe - so sie rechtskräftig wird - voraussichtlich nicht nach 15 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden.