In Österreich ist ein mit Rattengift verseuchtes Gläschen Hipp-Babynahrung gefunden worden. Ein Kunde habe dies entdeckt und abgegeben, «ein Verzehr hat nicht stattgefunden», teilte die Polizei im Bundesland Burgenland am späten Samstagabend mit.
Sie veröffentlichte eine «dringende Warnung an die Bevölkerung». Verdächtige Gläschen sollten nicht geöffnet und der Polizei ausgehändigt werden. Nach Angaben der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) handelt es sich um einen Erpressungsversuch gegen den Babynahrungshersteller Hipp.
Hipp hatte sein Sortiment in den Sparsupermärkten in Österreich bereits am Freitagabend zurückgerufen. Ein Hipp-Sprecher hatte von einem «externen kriminellen Eingriff» gesprochen. «Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein», warnte das Familienunternehmen. Es hat seine Ursprünge vor mehr als 120 Jahren in Pfaffenhofen in Bayern. Sitz der Hipp Holding AG ist heute in Sachseln im Schweizer Kanton Obwalden.