Die Polizei fahndet in Österreich, Tschechien und der Slowakei nach einem möglichen Erpresser, der Hipp-Babynahrung vergiftet hat. Deutschland ist laut Polizeipräsidium Oberbayern Nord nicht betroffen, doch ermittelt auch hierzulande die Kripo Ingolstadt.
Insbesondere die österreichische Polizei sucht mit Hochdruck nach einem zweiten mit Rattengift verseuchten Glas «Karotten mit Kartoffeln» 190 Gramm, das wie ein bereits am Samstag entdecktes Glas im Burgenland südöstlich von Wien in Umlauf gebracht worden sein soll. Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) sprach am Samstag von einem mutmaßlichen Erpressungsversuch. Sie strich diesen Hinweis später aus ihrer Pressemitteilung. Das Ingolstädter Polizeipräsidium bestätigte eine Erpressung nicht.