Nachdem der Amokläufer von Ansbach aus der Forensischen Psychiatrie in Erlangen entwichen ist, hat die Polizei Opfer der Tat aus dem Jahr 2009 kontaktiert. In den Tagen nach dem Verschwinden des Mannes sei die Polizei auf mehrere Geschädigte zugegangen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Ihnen wurden demnach Hilfsangebote gemacht und Ansprechpartner vermittelt.
Der verurteilte Straftäter war am 16. August nach einem genehmigten Ausgang nicht zurückgekommen, die Polizei fahndet mit einem europäischen Haftbefehl nach ihm. Nach Einschätzung der behandelnden Klinik geht von dem 34-Jährigen keine Gefahr für die Öffentlichkeit aus. Wo sich der Mann derzeit aufhält, ist nicht bekannt.