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Partnerin aus Eifersucht getötet? Anklage fordert lebenslang

Der Angeklagte soll aus Eifersucht gehandelt haben. (Symbolfoto)  / Foto: Daniel Karmann/dpa
Der Angeklagte soll aus Eifersucht gehandelt haben. (Symbolfoto) / Foto: Daniel Karmann/dpa

Dutzende Messerstiche, Eifersucht, Strangulation: Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslang für einen Mann, der seine Lebensgefährtin getötet haben soll.

Mehr als neun Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Würzburg hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Zudem sollte die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden, sagte Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach vor dem Landgericht Würzburg. Damit wäre eine Entlassung des heute 46-Jährigen nach 15 Jahren Haft nahezu ausgeschlossen. 

Die Nebenklage schloss sich der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Die Verteidigung soll am 13. Februar plädieren. An diesem Tag ist dann auch das Urteil möglich. 

Angeklagter schweigt

Der Angeklagte steht wegen Mordes vor Gericht. Der frühere Partner des Opfers hatte zu Prozessauftakt zu den Vorwürfen geschwiegen, sein Verteidiger hatte die Tat aber später im Namen seines Mandanten eingeräumt. Die Ermittler vermuten, dass der Mann die 45-Jährige aus Eifersucht getötet hat.

Nach Darstellung der Anklage fügte der Aserbaidschaner der Frau am 8. April 2025 dutzende Stichverletzungen mit drei Messern zu und strangulierte sein Opfer. Vor der Tat soll sich das Paar, das sich 2012 kennengelernt haben soll, öfter gestritten haben und auch zeitweise getrennt gewesen sein. Die Frau hatte zwei Töchter, eine davon mit dem Angeklagten.

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