Nach einem Anschlag mit Tierblut und Schweinekopf auf die Moschee der türkischen Gemeinde in Memmingen ermittelt die Münchner Generalstaatsanwaltschaft. Die Ermittler gehen von einem islamfeindlichen Motiv aus. Deshalb wurde die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus eingeschaltet, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten berichtete. Unbekannte warfen am frühen Freitagmorgen mutmaßlich mit Tierblut gefüllte Luftballons in den Eingangsbereich der Moschee. Den Schweinekopf steckten die Täter auf den auf einer Mauer angebrachten Halbmond.