Mit Durchsuchungen in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen sind Zoll und Staatsanwaltschaft gegen mutmaßliche Schwarzarbeit vorgegangen. Im Raum stehe ein Schaden von rund 1,9 Millionen Euro - dieses Geld soll den Sozialkassen durch «Kick-Back-Zahlungen» im Ausbaugewerbe entgangen sein, teilten die Staatsanwaltschaft Würzburg und das Hauptzollamt Schweinfurt mit.
Die Vorwürfe richteten sich gegen eine «südosteuropäische Tätergruppierung», die verdächtigt werde, ein illegales System für Schwarzlohn-Zahlungen betrieben zu haben. Die Beschuldigten führen demnach einen Handwerkerbetrieb am bayerischen Untermain.