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Messerangriff in Wohngebiet - Opfer in Lebensgefahr

Messerangriff in Wohngebiet - Opfer in Lebensgefahr
Zahlreiche Kräfte und ein Hubschrauber fahnden nach einem Verdächtigen. (Symbolbild) / Foto: Peter Kneffel/dpa
Von: DieBayern.de News
In Heilsbronn kommt es zu einem Angriff mit einem Messer. Der Täter ist auf der Flucht. Für die Öffentlichkeit besteht laut Polizei keine Gefahr.

Ein Unbekannter hat einen 40-Jährigen auf einer Straße im mittelfränkischen Heilsbronn niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Danach ergriff der Mann die Flucht. Die Polizei fahndete mit zahlreichen Einsatzkräften und einem Hubschrauber nach dem Verdächtigen, konnte diesen aber nicht fassen. 

Der Tatort liegt in einem Wohngebiet mit Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern am Rand der knapp 10.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Heilsbronn (Landkreis Ansbach). «Das Opfer wohnte in unmittelbarer Nähe zum Tatort», sagte Polizeisprecher Michael Petzold. Ein Passant hatte am Morgen den Notruf gewählt. 

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«Keine Hinweise auf Amok- oder Terrortat»

Wieso der Unbekannte den 40-Jährigen gegen 8.45 Uhr auf der Straße attackierte, konnten die Ermittler zunächst nicht sagen. «Es gibt keine Hinweise auf eine Amok- oder Terrortat», sagte Polizeisprecher Petzold. 

Die Kriminalpolizei will nun die Hintergründe der Tat klären - vor allem auch, ob sich Täter und Opfer kannten. Das Opfer sei derzeit nicht ansprechbar und könne deshalb dazu nicht befragt werden, sagte Petzold. 

Die Polizei sperrte die Umgebung um den Tatort für die Spurensicherung ab. Ermittler befragten Anwohnerinnen und Anwohner. Es gebe keine Hinweise, dass eine Gefahr für Unbeteiligte bestehe, teilte das Polizeipräsidium auf der Plattform X mit. 

Um die Mittagszeit hieß es, dass die Fahndung zurückgefahren werde und der Fokus jetzt auf den kriminalpolizeilichen Ermittlungen liege. Dazu bittet die Kriminalpolizei Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. 

Der Verdächtige trug nach Angaben der Polizei weiße Turnschuhe, eine helle Hose und eine dunkle Daunenjacke. Wer einen Mann sehe, der zu der Beschreibung passe, solle den Notruf wählen und den Verdächtigen nicht ansprechen, sagte Petzold. Es könnte sein, dass dieser das Messer noch bei sich habe.

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