Ein in Deutschland von der Polizei als Gefährder eingestufter Syrer ist nach Behördenangaben freiwillig nach Syrien ausgereist. Dafür seien dem Mann 6.000 Euro gezahlt worden, teilte das Landesamt für Asyl und Rückführungen (LfAR) mit. Zuvor hatte die «Bild» darüber berichtet. Nach Informationen der Zeitung ist der Mann 38 Jahre alt.
Dem LfAR zufolge wurde der Syrer am Mittwoch von der Polizei abgeholt und zum Flughafen München gebracht, von wo aus er freiwillig ausgereist sei. Dies bedeute «einen erheblichen Sicherheitsgewinn für Deutschland» und sei im Vergleich zu den Kosten eines weiteren Aufenthaltes - etwa durch Überwachung und Unterbringung - die wirtschaftlich günstigere Lösung, teilte eine Sprecherin des LfAR mit.