Nach einer spektakulären Flucht von drei mutmaßlichen Geldautomatensprengern aus Österreich nach Bayern wird gegen einen der Männer nun wegen versuchten Mordes ermittelt. Die Ermittler werfen dem 36 Jahre alten Fahrer «lebensgefährliche Fahrmanöver» auf der Flucht vor - die Staatsanwaltschaft Traunstein hat daher aufgrund des Verdachtes eines Mordversuchs einen entsprechenden Haftbefehl erwirkt.
Das Trio soll demnach Mitte Mai in Oberösterreich einen Geldautomaten gesprengt und dann ein Auto geraubt haben, nachdem der eigentliche Fluchtwagen bei der Detonation beschädigt wurde. Letztlich flüchteten die Verdächtigen ohne Beute mit einem weiteren Wagen bis nach Deutschland, wo sie auf der Bundesstraße 20 bei Marktl (Landkreis Altötting) mit dem Auto verunglückten. Zuvor sollen sie mit zeitweise bis zu 260 Kilometern pro Stunde der österreichischen Polizei entkommen sein.