In einer Bankfiliale im mittelfränkischen Herrieden sind zwei Geldautomaten gesprengt worden. In der Folge entstand ein Brand und eine Anwohnerin wurde leicht verletzt, wie ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) mitteilte. Die 27 Jahre alte Bewohnerin des betroffenen Wohn- und Geschäftsgebäudes zog sich demnach eine Rauchgasvergiftung zu. Ein weiterer Bewohner musste das Gebäude ebenfalls verlassen.
Die Feuerwehr konnte den Brand bei dem Vorfall in der Nacht auf Freitag löschen. Die Täter sind flüchtig. Sie waren nach ersten Informationen der Polizei zu viert und entkamen in Richtung der Autobahn 6. Die Fahndung nach ihnen läuft. Zu einer möglichen Beute machte das LKA keine Angaben.
Im Inneren des Gebäudes ist nach Angaben des Sprechers aufgrund der Sprengung erheblicher Schaden entstanden. Eine erste Schätzung belief sich auf mindestens 200.000 Euro. Ein Statiker sollte die Schäden am Gebäude überprüfen. Im Kriminaltechnischen Institut des LKA soll zudem untersucht werden, welchen Sprengstoff die Täter verwendeten.