Das Überkleben von Verkehrsschildern auf Autobahnen hat für Greenpeace Folgen. In Niederbayern ermittelt die Polizei gegen Aktivisten der Umweltorganisation, in Oberbayern jedoch nicht, weil dort die Behörden dafür keinen Grund sehen, weil kein Sachschaden festgestellt worden sei. An bundesweit 26 Grenzübergängen hatten Greenpeace-Helfer am Montag mit selbstgemachten Tempo-100-Aufklebern die echten Schilder überdeckt.
Wegen des Anfangsverdachts der Sachbeschädigung ermittle die Kriminalpolizeiinspektion Passau, nachdem am Montag auf der Autobahn 3 nahe Pocking (Landkreis Passau) ein überklebtes Verkehrsschild festgestellt wurde. Denn beim Entfernen des Aufklebers sei die Originalfolie des Schildes beschädigt worden - es gebe also einen Sachschaden, erklärte eine Polizeisprecherin in Straubing.