Mehrere tausend Kurden und Unterstützer haben in Nürnberg und München gegen das Vorrücken syrischer Regierungstruppen und ihrer Verbündeten im Norden des arabischen Landes protestiert. Die Veranstalter forderten die Bundesregierung auf, den Schutz der Zivilbevölkerung und die Sicherstellung humanitärer Hilfe zur Priorität zu machen. Die Polizei rückte zu den Kundgebungen am Samstag in beiden Städten mit starken Kräften an.
In Nürnberg versammelten sich nach Schätzung der Polizei 5.000 Menschen, in München in der Spitze etwa 2.500. Beide Veranstaltungen verliefen nach Auskunft der jeweiligen Polizeipräsidien ohne größere Auseinandersetzungen.