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Kosten beim Zahnarzt richtig einschätzen: Leistungen, Eigenanteile und finanzielle Vorsorge im Überblick

Kosten beim Zahnarzt richtig einschätzen: Leistungen, Eigenanteile und finanzielle Vorsorge im Überblick
Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung von besseren Leistungen profitieren. KI-generiert mit Google Gemini
Von: Manfred Schulz
Die Kosten beim Zahnarzt lassen sich häufig auf den ersten Blick nicht gut und realistisch einschätzen. Bei einer reinen Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt fallen in der Regel eher überschaubare Kosten an. Dagegen kann es bei aufwendigen Behandlungen oder bei Implantaten schnell richtig teuer werden und die Kosten liegen dann nicht selten sogar im vierstelligen Bereich.

Deshalb geht es nicht immer nur um die Frage nach der medizinischen Notwendigkeit einer Behandlung. Wichtig ist darüber hinaus in vielen Fällen ebenfalls, nach einer möglichen Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung und dem Eigenanteil, den Patientinnen oder Patienten selbst übernehmen müssen. Wer sich frühzeitig beim Thema Zahngesundheit mit der eigenen finanziellen Vorsorge beschäftigt und einen guten Überblick über die unterschiedlichen Zahnarztleistungen hat, ist auf jeden Fall besser in der Lage, mögliche finanzielle Belastungen besser einzuschätzen.

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Welche Leistungen werden im Bereich der Zahnmedizin von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen?

Leute in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben einen Anspruch auf eine ganze Reihe von zahnmedizinischen Leistungen. Hierzu zählen beispielsweise medizinisch notwendige Behandlungen, Maßnahmen zur Vorbeugung und regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

Beim Thema Zahnfüllungen werden von der GKV in der Regel die Kosten für eine zweckmäßige und ausreichende Versorgung übernommen. Wer dagegen lieber eine ästhetisch anspruchsvollere und aufwendigere Variante haben möchte, muss bei einer reinen Absicherung über die gesetzliche Krankenversicherung mit einem entsprechenden Eigenanteil rechnen.

Deshalb kann eine private Zahnzusatzversicherung interessant sein, um Eigenanteile in diesem und anderen Bereichen zu vermeiden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Zahnzusatztarif können solche Versicherungen etwa für bessere Leistungen bei Zahnersatz, Implantaten oder einer professionellen Zahnreinigung sorgen. Art und Höhe der Kostenübernahme hängen hierbei von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab.

Beim Zahnersatz gelten in der gesetzlichen Krankenversicherung ebenfalls feste Regeln und die GKV beteiligt sich bei notwendigem Zahnersatz mit einem Festzuschuss, und zwar bezogen auf die sogenannte Regelversorgung.

Der gewährte Zuschuss durch die gesetzliche Krankenversicherung orientiert sich hierbei nicht an der gewählten und gewünschten Versorgung, sondern am jeweiligen Befund. Wenn sich eine Patientin oder ein Patient dann aber nicht für die Standardlösung oder auch hochwertigere Kronen entscheidet, müssen die Mehrkosten selbst getragen werden.

Warum kann Zahnersatz richtig teuer werden?

Bei einem benötigten Zahnersatz ist die Differenz zwischen den tatsächlichen Behandlungskosten und der gewährten Kassenleistung häufig besonders groß. Das hängt damit zusammen, dass eine einfache Regelversorgung relativ günstig sein kann, während aber die Verwendung von Implantaten oder hochwertigen Materialien viel höhere Kosten verursachen kann.

Bei der Verwendung eines Implantats fallen logischerweise Kosten für einen künstlichen Zahn an. Dazu kommen aber häufig noch Ausgaben für die Krone, den Aufbau und den sogenannten Implantatkörper. Darüber hinaus sind außerdem unter bestimmten Bedingungen auch noch chirurgische Maßnahmen erforderlich, welche für gesetzlich Versicherte den Eigenanteil zusätzlich deutlich erhöhen.

Grundsätzlich sollte vor einer anstehenden umfangreichen Behandlung immer ein Kosten- und Heilplan erstellt werden. Darin sind dann die voraussichtlichen Kosten für eine geplante Versorgung genau und detailliert aufgelistet. Durch einen solchen von der Zahnärztin oder dem Zahnarzt erstellten Plan können Patienten besser nachvollziehen, welchen Betrag die GKV wohl übernehmen wird und welche Summe man wahrscheinlich aus eigener Tasche bezahlen muss.

Welche Kosten sollten Patienten zusätzlich einplanen?

Neben den aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung bereits angesprochenen medizinisch notwendigen Leistungen gibt es viele weitere zahnärztliche Behandlungen, die entweder nur teilweise oder gar nicht von der GKV übernommen werden.

Aus diesem Grund ist es in den meisten Fällen sinnvoll, ergänzend eine private Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Schließlich gibt es bei einem Zahnarztbesuch immer mehr Leistungen, die man entweder aus dem eigenen Portemonnaie bezahlen muss, oder alternativ über eine private Zusatzversicherung besser absichern kann.

Allerdings sollte man sich auch bei einer Zahnzusatzversicherung darüber im Klaren sein, dass nicht automatisch alle Posten einer Zahnarztrechnung übernommen werden. Informieren sollte man sich möglichst schon vor dem Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung über den gebotenen Leistungsumfang. Schließlich gibt es am Markt viele Tarife bei der privaten Zahnzusatzversicherung und dadurch ist es ratsam, einen für die eigenen Vorstellungen gut passenden Tarif auszuwählen.

Achten sollte man hierbei auf den Umfang des Versicherungsschutzes, mögliche Leistungsstaffeln, Wartezeiten und geltende Erstattungshöchstgrenzen. Bei einem Abschluss einer neuen privaten Zahnzusatzversicherung können je nach Tarif und Anbieter bereits vor Versicherungsbeginn angeratene oder bereits gestartete Behandlungen ausgeschlossen sein.

Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung finanzielle Risiken reduzieren

Der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung macht in der heutigen Zeit definitiv Sinn. Schließlich übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung bei anfallenden Zahnbehandlungen immer häufiger nur einen überschaubaren Teil der entstehenden Kosten. Hier kann man mit einer privaten Absicherung dafür sorgen, dass deutlich mehr Kosten einer Zahnarztrechnung übernommen werden.

Manfred Schulz
Artikel von

Manfred Schulz

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