Die bayerischen Universitäten und Hochschulen, die Studierenden- und Hochschullehrerverbände stellen sich mit einer gemeinsamen Resolution entschieden gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus. Gleichzeitig wird betont, dass die Hochschulen sehr wohl unterscheiden könnten zwischen einem nötigen Austausch über strittige Meinungen einerseits und verfassungsfeindlichen, strafbaren Taten andererseits.
«Die Hochschulfamilie in Bayern bekundet vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage im Nahen Osten, dass Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus in jeglicher Form an den Hochschulen keinen Platz haben», heißt es in dem gemeinsamen Papier, das am Freitag in München veröffentlicht wurde - auch vor dem Hintergrund der aktuellen propalästinensischen Proteste an manchen Universitäten. «Hochschulen bieten keinen Raum und keine Bühne für verfassungsfeindliche oder strafbare Taten, für Gewalt jeglicher Art, für Diskriminierung, Rassismus oder Antisemitismus. Vielmehr gehen sie aktiv dagegen vor, damit sich alle Hochschulangehörigen auf dem Campus sicher fühlen können.» Hochschulen sollten sichere Orte des Lernens und Forschens sowie der offenen Diskussion bleiben.