184 berufliche Schulen in Bayern bieten Schülern wie Lehrern die Möglichkeit für spezielle Austauschprogramme im Ausland. Im internationalen Austauschprogramm Erasmus+ Berufsbildung belegt der Freistaat damit nach Angaben des Kultusministeriums im bundesweiten Vergleich einen Spitzenplatz. In ganz Deutschland sind 785 berufliche Schulen für das Programm akkreditiert, wie sich aus der Veröffentlichung der nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung ergibt.
«Das Bildungsprogramm Erasmus+ Berufsbildung schenkt Auszubildenden sowie Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen unvergessliche Erlebnisse und öffnet neue Horizonte», sagte Kultusministerin Anna Stolz am Dienstag in München. Egal in welcher Branche: Menschen mit neuen Ideen begegnen und eine fremde Arbeitskultur entdecken, das sei für jeden Beruf eine große Bereicherung. Das Austauschprogramm ermöglicht es Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften beruflicher Schulen, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und sich international zu vernetzen.