Obwohl riskante Investitionen in den USA auf die Bilanz drücken, hat die Bayerische Versorgungskammer die Verzinsung ihrer Gelder 2025 stabil gehalten. Die Nettoverzinsung lag bei 3,4 Prozent und damit auf Vorjahresniveau, erklärte das Unternehmen. Wie hoch die Belastung im abgelaufenen Jahr war, blieb zunächst offen, ein Sprecher sagte aber, das zumindest ein Teil der Verlustrisiken in Höhe von bis zu 690 Millionen Euro Auswirkungen gehabt habe. Wie hoch die Nettoverzinsung ohne die Belastung ausgefallen wäre, blieb offen.
Die Versorgungskammer sieht sich bei Immobilienanlagen in den USA Risiken und Verlusten gegenüber. Insgesamt geht es dabei um Investitionen von 1,6 Milliarden Euro. Für einen Teil gab es bereits im Geschäftsjahr 2024 Wertberichtigungen von rund 163 Millionen Euro. Im Dezember hatte die Kammer von weiteren Verlustrisiken in Höhe von 690 Millionen berichtet.