Beschäftigte der fränkischen Schreibwarenhersteller Faber-Castell und Schwan-Stabilo sind vorübergehend in den Warnstreik gegangen. Dadurch wollen sie in den Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Bei Schwan-Stabilo in Heroldsberg sowie bei Faber-Castell in Stein und Geroldsgrün beteiligten sich der IG Metall zufolge rund 750 Mitarbeitende.
Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Geld für die Beschäftigten in der Schreib- und Zeichengeräteindustrie, mindestens aber 265 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Weiterhin fordert sie eine Wahloption für die Mitarbeitenden zwischen einer neuen jährlichen Sonderzahlung in Höhe von 13 Prozent eines Monatseinkommens oder drei zusätzlichen freien Tagen.