Die KZ-Gedenkstätten in Dachau und Flossenbürg sollen von der Bundesregierung 21,8 Millionen Euro erhalten. Vorbehaltlich des Inkrafttretens des Bundeshaushalts 2026 werde der Bund das Geld in den kommenden Jahren für zwei Modernisierungsvorhaben bereitstellen, sagte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) bei einem Besuch in Dachau. Bei der Förderung der Stiftung Bayerische Gedenkstätten könne er zudem für 2026 einen Zuwachs von bis zu 265.000 Euro in Aussicht stellen.
Stärkste Antwort auf Extremismus
Weimer würdigte die Arbeit dieser Institutionen. Gedenkstätten wie in Dachau seien Grundpfeiler des demokratischen Selbstverständnisses. «Erinnerung ist unsere stärkste Antwort auf Extremismus», so der Kulturstaatsminister, der am Internationalen Mahnmal in Dachau einen Kranz niederlegte.
Im ehemaligen Konzentrationslager in Dachau nordwestlich von München hatten die Nationalsozialisten von 1933 bis 1945 mehr als 200.000 Menschen inhaftiert, mindestens 41.500 starben. Im Lager Flossenbürg und in den Außenlagern gab es zwischen 1938 und 1945 rund 100.000 Häftlinge, von denen mindestens 30.000 starben.
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