Neue Untersuchungen an einem bei Regensburg entdeckten Wollhaarmammut aus der letzten Eiszeit zeigen, dass die Menschen das Fleisch als Nahrung nutzten. Forschende fanden an mehreren Rippen des rund 27.000 bis 25.000 Jahre alten Tieres Schnittspuren, die von altsteinzeitlichen Jägern und Sammlern stammen dürften. Die Erkenntnisse des interdisziplinären Forschungsteams wurden in zwei Studien im Fachjournal «Journal of Archaeological Science» veröffentlicht.
Das Mammut war 2020 bei Bauarbeiten in Riekofen im Landkreis Regensburg beim Abriss eines Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert entdeckt worden. Neben einem fast 2,5 Meter langen Stoßzahn wurden nach und nach mehr als 70 Knochen und Knochenfragmente geborgen.