Der deutsche Raketenhersteller Isar Aerospace will am Mittwoch, 21. Januar, wieder eine Rakete vom norwegischen Raumhafen Andøya starten lassen. Das Startfenster öffne sich um 21.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit - vorbehaltlich geeigneter Wetterbedingungen, teilte das Unternehmen aus dem oberbayerischen Ottobrunn mit. Diesmal soll die Rakete erstmals Nutzlast transportieren - in Form von fünf Kleinsatelliten und einem Experiment.
Unternehmenschef Daniel Metzler bezeichnete den geplanten Start als «nächsten Schritt zu einem souveränen Zugang zum Weltraum für Europa». Mit dem ersten Start in Norwegen habe man bewiesen, «dass Trägerraketen in Europa entwickelt, gebaut und gestartet werden können». Jetzt sei eine schnelle Weiterentwicklung «entscheidend, um Kapazitäten genau dann bereitzustellen, wenn sie benötigt werden».