Über dieses Exponat freut sich das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg besonders: die Schreibmaschine des Revolutionsführers und ersten Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner (1867–1919). Nachfahren haben das mehr als 100 Jahre alte Arbeitsgerät nun dem Museum übergeben. Ab 8. Juli soll die Schreibmaschine in der Ausstellung «Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie» zu sehen sein.
Eisners Schreibmaschine sei ein «Jahrhundertobjekt bayerischer Demokratiegeschichte», teilte das Museum mit. Der gebürtige Berliner war als Journalist in Nürnberg und München tätig. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs entwickelte er sich zunehmend zum Systemkritiker und Pazifisten, später gar zum Revolutionär.