Nach dem Abbruch des Starts einer «Spectrum»-Rakete Anfang des Monats geht Bundesforschungsministerin Dorothee Bär von einem baldigen neuen Startversuch aus.
«Wir hoffen, dass der Start jetzt, wenn dann auch die technischen Herausforderungen behoben sind, innerhalb der nächsten Wochen auch stattfinden kann», sagte die CSU-Politikerin bei einem Besuch im norwegischen Tromsø auf dpa-Nachfrage.
Bär: Glaube ganz fest daran
Das Wetter müsse passen, die Technik müsse funktionieren. «Und deswegen würde ich mal sagen, ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, dass es sicherlich noch im ersten Halbjahr auch passieren kann, wenn die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen sind».
Man sei in sehr engem Austausch mit Norwegen. Von der Sicherheitsseite spreche dem Ganzen nichts mehr entgegen, sagte Bär. «Und dann kommt eben die Technik dazu und dann noch Petrus und dann wird es funktionieren. Also ich glaube da ganz fest daran.»
Das deutsche Start-up Isar Aerospace hatte im vergangenen Jahr vom Raketenbahnhof auf der norwegischen Insel Andøya aus die Orbitalrakete «Spectrum» in den Himmel geschossen, die für den Transport erdnaher Satelliten in die Umlaufbahn gedacht ist. Nach nur 30 Sekunden stürzte sie ab.