In Vorbereitung auf die geplante Römer-Landesausstellung in einigen Jahren hat die Stadt Augsburg ein rund zwei Jahrtausende altes Mosaik restaurieren lassen. Das kostbare Kunstwerk sei nach den Arbeiten in einer Spezial-Werkstatt nun wieder den Stadtarchäologen übergeben worden, berichtete die Kommune.
Ursprünglich war die auf drei Städte verteilte Landesausstellung für 2029 geplant. Sie wurde aber um mehrere Jahre nach hinten verschoben. Man wolle den Bau des Augsburger Römermuseums abwarten, hieß es nun aus dem Kunstministerium. Nach der Landesausstellung soll das wertvolle Mosaik dann im Museum präsentiert werden.
Nach Angaben der Stadt sind solche römischen Mosaikfunde in Bayern äußerst rar. Die wenigen Beispiele stammten vor allem aus der Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum, wie die Römer Augsburg nannten. Das jetzt sanierte Mosaik wurde bei einer Grabung in den 1980er Jahren entdeckt.